Roller anmelden – Welche Dokumente brauche ich um einen Roller anzumelden?

Die offizielle Anmeldung des Rollers ist die letzte Hürde für fahrbegeisterte Jugendliche. Für viele von Ihnen stellt das Kleinkraftrad das erste Fahrzeug dar, womit das erste Kennzeichen oftmals auch zum wertvollen Erinnerungsstück wird. Nachfolgend fassen wir zusammen, was Eltern wissen müssen, wenn die erste Rolleranmeldung vorgenommen wird.

Wo kann ich meinen Roller anmelden?

Anders als bei einem PKW benötigen Roller (bis 50 ccm) lediglich ein Versicherungskennzeichen. Umfangreiche Behördengänge bleiben Ihnen demnach erspart. Wenden Sie sich direkt an den Versicherer und erkundigen Sie sich, ob er den entsprechenden Service anbietet. Große Versicherungen, wie die Allianz oder HUK Coburg, sind in der Regel der erste Ansprechpartner.

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Roller – Die günstige Alternative zum Auto

Während KFZ’s grundsätzlich den Behörden und der Versicherung gemeldet werden müssen, fällt der aufwendigste Schritt also weg. Vergleichen Sie die jährlich zu entrichtenden Beiträge und informieren Sie sich zusätzlich beim KFZ Zulassungsdienst Berlin. Abzuraten wäre außerdem von einer meist teuren Teilkaskoversicherung. Die einfache Haftpflicht ist bei Vorhandensein eines ordnungsgemäßen Unterstands völlig ausreichend.

Welche Dokumente benötige ich zur Anmeldung meines Rollers?

Für die Anmeldung eines Rollers oder vergleichbaren Zweirads muss der Versicherungsnehmer über eine gültige Betrieserlaubnis verfügen. Ist der Versicherungsnehmer bei Versicherungsabschluss minderjährig, ist ein erfolgreicher Abschluss dennoch möglich. Laut §110 des bürgerlichen Gesetzbuchs steht es Minderjährigen frei, ihr ,,Taschengeld“ in kleinere Geschäfte zu investieren. Dank der allgemeinen Auslegung des so genannten Taschengeldparagraphens, fallen auch kleinere Versicherungssummen in diesen Bereich. Vorreiter ist hier die Sparkassen-Versicherung.

Woran orientiert sich die Höhe des Beitrags?

Wie hoch der Versicherungsbeitrag letztlich ausfällt, orientiert sich im Wesentlichen an vier Faktoren:

  1. Fahrzeugart
    Unter die Kategorie Fahrzeugart fällt unter anderem die Frage nach der Geschwindigkeit des Krads sowie die des Fahrzeugtyps. Unterschieden wird dabei zwischen:-> Leichtmofa (20 km/h)
    -> Mofa (25 km/h)
    -> Moped (45 – 60 km/h)
    -> Mokick (45 – 60 km/h)
    -> Roller (45 – 60 km/h)
    -> Dreirädrige Kleinkrafträder (45 km/h)
    -> Leichtkraftfahrzeug (45 km/h)
    -> Krankenfahrstuhl (25 – 30 km/h)
    -> E-Bike (45 km/h)
    -> Quads (45 km/h)
  2. Versicherungsbeginn
    Der Abschluss einer Versicherung lohnt sich vor allem im März, da die Versicherung ab diesem Zeitpunkt exakt ein Jahr gilt. Selbstverständlich können Versicherungen auch nach dem 1. März abgeschlossen werden, jedoch verringert sich dadurch der Versicherungszeitraum.
  3. Versicherungsnehmer
    Als Versicherungsnehmer werden entweder Privatpersonen oder Betriebe geführt. Ob sich hieran auch der Versicherungsbeitrag orientiert, erfahren Sie im unverbindlichen Kostenvoranschlag.
  4. Geburtsdatum (Privatpersonen)
    Je nach Alter kann das Angebot variieren. Relevant gemacht werden dabei Faktoren wie Fahrtüchtigkeit und Erfahrung. Fragen Sie deshalb im Zweifelsfall nach.